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Duftpelargonie - Nasen- und Gaumenschmeichlerin

Wer ist dem Charme der üppigen vielfältigen Blütenpracht von Pelargonien nicht auch schon erlegen? Doch die ursprünglich in Südafrika beheimatete Pflanze hat noch mehr zu bieten:

duftende Blätter.

 

Es gibt unzählige Sorten Duftpelargonien. Ich bin glückliche Besitzerin von drei dieser Nasenschmeichlerinnen. Eine riecht nach Pfefferminze, die beiden anderen nach Zitrone, und das nicht nur erahnt, sondern richtig kräftig. Was den Pflanzen Schutz vor Frassfeinden bietet, erfreut unsere Nasen und unseren Gaumen, denn die geschmacksintensiven Blätter einiger Arten können in der Küche zum Verfeinern von Dipps, Smoothies, Aufstrichen, Fruchtsalaten und Eierspeisen verwendet werden.

Im Moment überwintere ich die Pflanzen unter der Tageslichtlampe im Keller. Sie sehen etwas mitgenommen aus, aber sobald die Temperaturen nachts nicht mehr unter den Gefrierpunkt fallen, stelle ich sie wieder raus ins Gewächshaus und hoffe, dass sie sich wie in den letzten Jahren erholen werden.

 

Ich habe folgendes Rezept für einen Aufstrich mit Duftpelargonienblättern ausprobiert:

 

1 Tasse gekochte Kichererbsen aus dem Glas oder selber kochen

(es können auch weisse gekochte Bohnen verwendet werden)

2 Minzpelargonienblätter
2 Zitronenpelargonienblätter
3 EL Olivenöl

3 Knoblauchzehen

 

Zutaten in ein hohes Gefäß geben, vermengen und pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Mit Vollkornbrot ergibt der Belag eine vollwertige Malzeit. Wir haben Apfelspalten dazu gegessen. Das säuerliche Aroma passt wunderbar und balanciert den intensiven Knoblauchgeschmack aus.

 

Die Familienmeinung dazu: Es schmeckt gut. Die Blätter der Duftpelargonien machen das Ganze erfrischend fruchtig und der Knoblauch gibt eine scharfe Note. Drei Zehen sind unserer Ansicht nach jedoch etwas gar viel. Das nächste Mal werde ich es mal mit einer probieren. Das ist jedoch Geschmacksache. Für diejenigen, die Knoblauch lieben, sind drei Zehen vielleicht genau richtig ;)

 

© garten-inspirationen.ch

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