Puffbohnen

 

 

 

 

Ich sitze gemütlich im Wohnzimmer, schaue durchs Fenster in den Regen und freue mich, dass wir es am letzten Wochenende bei milden Temperaturen geschafft haben, unser neustes Saatgut in die Erde zu bringen: Puffbohnen - auch unter dem Namen Ackerbohnen, dicke Bohnen oder Saubohnen bekannt.

 

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Pink, Pinker, Neonpink - Herbstastern

Diese aussergewöhnliche Farbe leuchtet mir schon intensiv von weitem entgegen, wenn ich in den Garten komme. Unter "Rot" hatte ich mir eigentlich etwas anderes vorgestellt, aber warum nicht - die Bienen lieben den Neuzugang auf jeden Fall. Wir haben die Raublattaster 'Andenken an Alma Potschke' (ich hätte sie ja 'Leuchtstift-Pink' getauft, das ist es woran sie mich erinnert) dieses Jahr gepflanzt, nachdem sich die Weichtier-Gourmet-Fraktion im Frühling meine Glattblattastern vom letzten Jahr sukzessive einverleibt hatte.

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Die vielseitige Nachtkerze

Als wir uns letztes Jahr auf das Abenteuer Kleingarten einliessen, ahnten wir nicht, was für eine grosse, unsichtbare Samenbank wir mit übernahmen. Demzufolge wuchs nicht ausschliesslich, was wir anbauten, sondern auch jede Menge Wild- und Ackerbegleitkräuter. Dort, wo sie unser Gemüse nicht bedrängten und wenn sie nicht zum Typ 'Ich-breite-mich-rasend-schnell-aus' gehörten, liessen wir sie in wilden Ecken, Rabatten und Beeträndern stehen. Wir wurden mit schönen Blattstrukturen, bunter Blütenpracht und interessanten Insektenbesuchen belohnt.

Nach und nach fand ich heraus, dass viele der oft ungeliebten Gäste essbar und zudem äusserst gesund sind. Sie liefern wertvolle, sekundäre Inhaltsstoffe, die beim Supermarktgemüse grösstenteils herausgezüchtet wurden. So bereicherte ich unsere Salate durch das eine oder andere Wildgemüse. Das Schöne daran ist, dass die Wilden oft eine ungemeine Zähigkeit an den Tag legen, so konnten wir beispielsweise bereits ab März das kleine behaarte Schaumkraut (Cardamine hirsuta) ernten. Sein appetitliches Grün und die darin enthaltenen Senföle werten jeden Kräuterquark und Wintersalat auf.

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Edamame - die vegetarische Eiweissbombe

Um unseren Fleischkonsum etwas zu reduzieren, essen wir ab und zu Tofu. Es gibt einen ausgezeichneten Tofu, der aus in der Schweiz wachsendem Soja in der Schweiz hergestellt wird und erst noch Bio! Keine Urwaldabholzung für Sojaplantagen, keine langen Lieferwege: geradezu perfekt. Dieses Leguminosen-Produkt, das hinsichtlich Eiweiss und Eisen ein guter Ersatz für tierische Proteine ist, schmeckt zwar nicht jedem in unserer Familie gleich gut, doch die Nährstofftabelle überzeugt uns alle.

 

 

 

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Ernten - von Jauchzerberg bis Jammertal

 

Wir ernten schon eine ganze Weile, was wir im Frühjahr angezogen und ausgepflanzt haben. Über meine Beerenernte im Frühling habe ich bereits berichtet (siehe Blog "Beerenfreuden"). Nun ist es Zeit auch über andere Erntehöhen und -tiefen aus unserem Garten zu berichten.

 

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Gartenplan

 

 

 

Hier der neueste Plan unserer Gartenparzelle.

 

Um ihn zu vergrössern und um alle früheren Pläne zu sehen bitte auf diesen Link klicken.

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Beerenfreuden

 

Johannisbeeren

 

Das einzige, was wir auf unserem Pflanzblätz neben vielen Ackerbeikräutern an bestehenden Pflanzen übernahmen, war ein struppiger kleiner Johannisbeerstrauch. Er war der letzte und kümmerlichste in einer Reihe von Sträuchern, die sich vom Nachbargarten in unsere Parzelle fortsetzte. Unser Nachbar erzählte, dass die Sträucher schon standen, als er seinen Schrebergarten vor 30 Jahren übernahm!

 

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Frühsommertreiben: Rote und blaue Kartoffeln

Im wunderbar sonnigen letzten Sommer hatten wir mit der Sorte Agria das grosse Los gezogen; sie bescherte uns eine reiche Kartoffelernte, wovon wir bis im Februar dieses Jahr assen. Die Sorte ist ein wenig mehlig und für Ofenkartoffeln, Kartoffelsalat und Rösti eine phantastische Knolle. Und ehrlich gesagt, mir schmeckten Sie auch als Gschwellti hervorragend.

 


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Frühjahrestreiben: Wintereiweisserbsen, Tomaten, Gurken

Um unseren Garten im Winter nicht vollständig brach liegen zu lassen, haben wir letztes Jahr im Oktober auf dem abgeernteten Gurkenbeet und auf einem Teil des "Kartoffelackers" Wintereiweisserbsen angesät (siehe Blog "Goldener Herbst").

"Setzen Sie sie bloss nicht zu früh", warnte die Garten-Fachfrau am Herbstgartenzeit-Markt, "sonst sind sie zu gross, wenn's gefriert und überleben weniger gut!"

Die Pflänzchen wuchsen auch wunderbar, bis es richtig kalt wurde, dann standen sie tapfer im Schnee und sahen eigentlich ganz gut aus. Als ich dann im März wieder nach ihnen schaute, war so gut wie nichts mehr zu sehen von meinem Bodenverbesserer, nur diese elenden, abgehärteten Ackerbeikräuter!

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Frühlingsblüher

Letzten Herbst habe ich fleissig Blumenzwiebeln in die Erde gesteckt in der Hoffnung, dass dieser Frühling einen noch bunteren Garten zaubert. Im Hausgarten auf der Nordseite setzte ich schattentolerante, von Schnecken verschmähte, blaue Buschwindröschen (Anemone blanda Blue Shades) und auf unserem Pflanzblätz dem Lavendelweg entlang 120 Krokuszwiebeln (Crocus vernus, Grandiflora, lila-weiss gestreift).  Das Ergebnis ist eine bunte Frühlingsblütenpracht und macht viel Freude.


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Winterquartiere

 

 

Unzählige Bestäuber, Schädlingsvertilger und bunte Insektenschönheiten begleiteten uns den Sommer hindurch.

 

Summen, Brummen, Schwirren

Zirpen, Fliegen, Flattern

Gleiten, Schweben, Tanzen

 

Was machen Sie im Winter?

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Goldener Herbst

Unsere erste Gartensaison im Pflanzblätz geht langsam zu Ende und hat uns eine reiche Ernte an Himbeeren, Gurken, Melonen, Zierkürbissen und Kartoffeln gebracht. Die Beeren haben zu wundervollen Desserts, Mixdrinks und Wähen beigetragen, aus den Gurken habe ich frische Sommersalate zubereitet und unsere Aufbewahrungskisten für die stattlichen Kartoffeln platzen aus allen Nähten. Die Sonnenblumen sind in den Himmel gewachsen und die Vögel fressen sich immer noch satt daran. Die Zierkürbisse zieren herbstlich arrangiert vor sich hin. Den Kompost haben wir angehäuft, mit einem Eimer reifem Kompost vom Hausgarten geimpft und jede Assel, die meinen Weg kreuzte, habe ich sofort zum neuen Buffet getragen, auf dass sie mithelfe, Pflanzenreste zu gutem Kompost zu verarbeiten.

 

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Herbst-Himbeeren

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"Pflanzblätz"

 

Der Anfang

 

Seit 1. Mai 2017 haben wir eine Parzelle in einer Kleingartenanlage gepachtet. Sie umfasst 190 m2 und ist, wie ihr sehen könnt, wenig strukturiert.

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