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Fensterschmuck im Advent mit Kürbis

Der diesjährige heisse Sommer hat die Kürbisernte exlpodieren lassen. Wir müssten den ganzen Winter über Kürbis in all seinen Variationen essen um sie zu verarbeiten.

 

Die Adventszeit rückt näher und während ich im Keller herumstöbere und mir Gedanken zur Neudekoration meines Fensterbrettes mache, fällt mein Blick auf die gelagerten grünen Kürbisse, die ich nie angepflanzt hatte. Sie waren aus der veredelten Melone gewachsen, die wir dieses Jahr gekauft hatten. Sie trug betrüblich wenige Melonen, dafür viele grüne Kürbisse, die aus der Veredelungsunterlage hervorgingen.

 

Sie haben kräftig oranges Fruchtfleisch und schmecken wirklich lecker, aber was zuviel ist, ist zuviel.


Dunkelgrün ist immer gut für eine klassische Adventsdeko, dachte ich mir, und entschloss mich, so lange in der Weihnachtskiste zu stöbern, bis ich passendes Ziergut finden würde. Am Ende waren's die verspielten roten Glockenkränzchen, die sich am besten eigneten.

 

Aus dem Gewächshaus holte ich meinen geliebten Efeu-Kombinationstalent-Topf, um den herausgeputzten Kürbissen noch etwas Verspieltheit zu gönnen. Ein paar Silbersterne ins Efeu, um dem Rot ein neutrales Gegenüber zu geben und fertig war der Fenster-Schmuck. Ich liebe Arrangements, die mit wenig Aufwand viel hermachen.

Und die Moral von der Geschicht?

Auch ungewollte Melonenunterlagskürbisse haben ihre Sternstunde.

© garten-inspirationen.ch

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